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Quantrill
von Alfred Wallon
Hardcover, A5, 292 Seiten
ISBN: 978-3-942157-25-4
Preis 16,90 € (inkl. gestzl. MwSt)

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Rezension "Amerindian Research" - Heft 01 / 2011

Die Zeit der Sezessionskriege in den USA war eine prägende Ära in der Geschichte der US-amerikanischen Nation. Denn es standen sich dabei nicht einfach nur zwei Armeen gegenüber: das ganze Land war in gegensätzliche Lager geteilt, und die Nachwirkungen dieser Konfrontation sind auch heute, mehr als 150 Jahre danach, noch längst nicht überwunden.
Eine der interessantesten Gestalten dieses Bürgerkrieges ist William Clarke Quantrill. Für die einen ein notorischer Mörder, ist er für die anderen ein Held, der gegen die Willkür kämpfte. Während sich die Nord- und Südstaaten mit ihren Armeen gegenüberstanden, führte Quantrill mit einer Privatarmee einen Vernichtungsfeldzug gegen den Norden.
Gleichzeitig schaffte er es, sich als Verbündeter der regulären Südstaatenarmee vertraglich zu binden, was seine Einsätze legalisierte.
Ausgangspunkt für Quantrills Rachefeldzug, der sich immer mehr zu einem privaten Krieg entwickelte, war der Mord an Quantrills Bruder durch eine Bande von Sklavereigegnern, die nach Kansas zogen und Sklavenhalter liquidierten. Danach begann Quantrill einen Rachefeldzug gegen die Guerillatruppe der Nordstaaten, die seinen Bruder auf dem Gewissen hatte, und er weitete diesen Rachefeldzug immer mehr aus. Das Grenzgebiet zwischen den Staaten Kansas und Missouri wurde von rivalisierenden Banden terrorisiert.
Alfred Wallon hat für seinen Roman gründlich recherchiert. So hat er alle verfügbaren Informationen zusammengetragen, bevor er sich an die Niederschrift der Geschichte von William Clarke Quantrill machte. Die Ereignisse, die Wallon in seinem spannenden Buch beschreibt, haben wirklich stattgefunden. Insofern ist Wallons Roman mehr als nur eine Darstellung der Ereignisse – es ist eine prosaische Chronik der Ereignisse während des Bürgerkriegs.
Mit seiner spannenden und lebendigen Darstellung vermittelt Wallon ein sehr detailgetreues und nachvollziehbares Bild der damaligen Ereignisse. MK

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Rezension "Magazin für Amerikanistik"- 03 / 2010

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