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Rezension "www.geisterspiegel.de"
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Die amerikanische Journalistin und Romanautorin
Ronda Baker-Summer lebt seit zwei Jahren mit Mann
und Sohn in der Nähe von Fairbanks. Nach wie
vor sind die Ereignisse während des legendären
Goldrausches in Kanada und Alaska ihr bevorzugtes
Steckenpferd.
Sie denkt darüber nach, einen
weiteren Roman über ein Verbrechen aus der
Zeit des Goldrausches zu schreiben. Bei einer noch
ungezielten Recherche stößt sie auf
das mysteriöse Verschwinden eines Goldsuchers
und eine Mordanklage gegen einen Indianer. Zeitgleich
verstirbt ihre mütterliche Freundin Lizzy
McGregor und vermacht ihr in ihrem Testament unter
anderem eine Holzschatulle mit geheimnisvollen
Dokumenten in italienischer Sprache und zwei Goldnuggets
mit eingeritzten Initialen. Ronda vermutete einen
Zusammenhang mit dem Kriminalfall, über den
sie schreiben will. Und genau wie zu der Zeit,
als sie für ihr erstes Buch recherchierte,
kommen ihre Träume wieder, die sie in die
Vergangenheit entführen.
Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen
gerät Ronda auch dieses Mal wieder in eine
Reihe von gefährlichen Situationen. Als sie
sich an den Ort des Geschehens, das verschlafene
kleine Städtchen Nenana in Alaska begibt,
geschehen merkwürdige Dinge.
Nach ihrem Debütroman „Champaine
1897“ hat Renate Behr gleich eine zweites
Abenteuer ihrer Hauptfigur Ronda Baker geschrieben.
Obwohl sich ihr Schreibstil etwas verändert
hat, bekommt auch in diesem Roman die Historie
des Goldrausches in Alaska und Kanada ganz persönliche
Züge. Dieser offensichtlich sehr gut recherchierte
Roman macht Geschichte wirklich lebendig. Historisch
belegbare Hintergründe - eingepackt in eine
spannende Kriminalstory - davon würde ich
mir sehr viel mehr wünschen. Auch die erneute
Einbeziehung von Schauplätzen in Europa ist
ausgesprochen interessant. Außerdem ist es
beachtlich zu sehen, wie sich der Charakter der
Hauptpersonen in den Romanen von Renate Behr weiterentwickelt.
Spannende und lehrreiche Lektüre nicht nur
für Fans der amerikanischen Geschichte.
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Rezension "Amerindian
Research" - Heft 01 / 2008
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Beim
Stöbern in einem alten Schrank
auf dem Dachboden ihres Hauses in Alaska findet
die Journalistin Ronda Baker Aufzeichnungen, die
das mysteriöse Verschwinden einiger Reisender
vor etwa 100 Jahren erwähnen. Um die Hintergründe
der damaligen Ereignisse zu erfassen, begibt sie
sich nach Champaine, der im Manuskript erwähnten
Indianersiedlung, in deren Nähe sich die Ereignisse
damals abspielten. Unversehens gerät sie persönlich
in Gefahr. Sie trifft jedoch auf Miles, einen Halbindianer
und früheren Studienfreund. Sie verlieben
sich ineinander und versuchen, den rätselhaften
Fall gemeinsam zu lösen.
"Nenana 1904" knüpft
einige Jahre später an die Handlung von "Champaine
1897" an. Ronda und Miles sind inzwischen
verheiratet und haben eine Tochter. Wieder stößt
Ronda auf alte Dokumente, in denen das Verschwinden
eines Goldsuchers und die Mordanklage gegen einen
Indianer der Umgebung geschildert werden. Da der
Indianer noch vor der Verhandlung bei einem Gefängnisbrand
umkommt, will sie der Frage seiner Schuld nachgehen
und begibt sich mit Miles nach Nenana. Ronda und
Miles geraten in Gefahr, denn sie bemerken erst
spät, dass die alte Geschichte eng mit der
Gegenwart verknüpft ist. Die Situation spitzt
sich zu, als ihre kleine Tochter von Unbekannten
entführt wird.
Mit "Champaine 1897" und "Nenana
1904" legt die Autorin zwei Krimi-Thriller
vor, in denen sie geschickt die Gegenwart mit der
Zeit des Goldrauschs in Alaska verknüpft.
RO
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