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Rezension "www.geisterspiegel.de"
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Eigentlich hatte Ronda Baker ihre drei Wochen
Urlaub fest verplant. Zunächst wollte sie
den Dochboden aufräumen und dann für
ein paar Tage in den Denali Nationalpark fahren.
Die Journalistin beschäftigte sich in der
Freizeit gern mit ungeklärten Kriminalfällen
aus der Zeit der Jahrhundertwende. Beim Aufräumen
eines alten Schrankes fiel ihr ein Zeitungsartikel
aus dem Jahr 1897 in die Hände, der sofort
ihr Interesse weckte. Kurz entschlossen packte
sie den Artikel und eine Reihe von weiteren Papieren
aus dem Schrank in ihr Auto und machte sich auf
den Weg. Unbeschwerte Ferientage wollte sie genießen
und ihre erste Rast machte sie in Champaine, einer
ehemaligen Indianersiedlung. Doch dann überschlugen
sich die Ereignisse.
In diesem spannend erzählten Roman begibt
sich die Journalistin Ronda Baker auf eine Reise,
die sie weit in die Vergangenheit entführt.
Aufmerksam gemacht durch Selbstgespräche und
Visionen entdeckt sie, dass es beim Tod des Indianerhäuptlings
Uttiakee nicht mit rechten Dingen zuging und der
wahre Schuldige nie entdeckt wurde. Sie gerät
in Lebensgefahr bei dem Versuch, die Wahrheit ans
Licht zu bringen und den Täter zu entlarven.
Denn bis in die heutige Zeit hinein ist der Stamm
der Cheskawee-Indianer rachsüchtig und auf
der Suche nach dem Mörder des Häuptlings.
Durch Rondas Recherchen nimmt das ganze jedoch
eine überraschende Wendung.
Wenn man diieses
Buch angefangen hat, mag man es gar nicht mehr
aus der Hand legen. Renate Behr erzählt in
einfacher, aber ungeheuer faszinierender Art und
Weise.
Wally
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Rezension "Amerindian
Research" - Heft 01 / 2008
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Beim
Stöbern in einem alten Schrank
auf dem Dachboden ihres Hauses in Alaska findet
die Journalistin Ronda Baker Aufzeichnungen, die
das mysteriöse Verschwinden einiger Reisender
vor etwa 100 Jahren erwähnen. Um die Hintergründe
der damaligen Ereignisse zu erfassen, begibt sie
sich nach Champaine, der im Manuskript erwähnten
Indianersiedlung, in deren Nähe sich die Ereignisse
damals abspielten. Unversehens gerät sie persönlich
in Gefahr. Sie trifft jedoch auf Miles, einen Halbindianer
und früheren Studienfreund. Sie verlieben
sich ineinander und versuchen, den rätselhaften
Fall gemeinsam zu lösen.
"Nenana 1904" knüpft
einige Jahre später an die Handlung von "Champaine
1897" an. Ronda und Miles sind inzwischen
verheiratet und haben eine Tochter. Wieder stößt
Ronda auf alte Dokumente, in denen das Verschwinden
eines Goldsuchers und die Mordanklage gegen einen
Indianer der Umgebung geschildert werden. Da der
Indianer noch vor der Verhandlung bei einem Gefängnisbrand
umkommt, will sie der Frage seiner Schuld nachgehen
und begibt sich mit Miles nach Nenana. Ronda und
Miles geraten in Gefahr, denn sie bemerken erst
spät, dass die alte Geschichte eng mit der
Gegenwart verknüpft ist. Die Situation spitzt
sich zu, als ihre kleine Tochter von Unbekannten
entführt wird.
Mit "Champaine 1897" und "Nenana
1904" legt die Autorin zwei Krimi-Thriller
vor, in denen sie geschickt die Gegenwart mit der
Zeit des Goldrauschs in Alaska verknüpft.
RO
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