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Champaine 1897 von Renate Behr
3. überarbeitete Auflage
Hardcover, 192 Seiten,
ISBN-Nr.: 978-3-940528-64-3
Preis: 19,90 € (inkl. gestzl. MwSt)

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Rezension "www.geisterspiegel.de"

Eigentlich hatte Ronda Baker ihre drei Wochen Urlaub fest verplant. Zunächst wollte sie den Dochboden aufräumen und dann für ein paar Tage in den Denali Nationalpark fahren. Die Journalistin beschäftigte sich in der Freizeit gern mit ungeklärten Kriminalfällen aus der Zeit der Jahrhundertwende. Beim Aufräumen eines alten Schrankes fiel ihr ein Zeitungsartikel aus dem Jahr 1897 in die Hände, der sofort ihr Interesse weckte. Kurz entschlossen packte sie den Artikel und eine Reihe von weiteren Papieren aus dem Schrank in ihr Auto und machte sich auf den Weg. Unbeschwerte Ferientage wollte sie genießen und ihre erste Rast machte sie in Champaine, einer ehemaligen Indianersiedlung. Doch dann überschlugen sich die Ereignisse.

In diesem spannend erzählten Roman begibt sich die Journalistin Ronda Baker auf eine Reise, die sie weit in die Vergangenheit entführt. Aufmerksam gemacht durch Selbstgespräche und Visionen entdeckt sie, dass es beim Tod des Indianerhäuptlings Uttiakee nicht mit rechten Dingen zuging und der wahre Schuldige nie entdeckt wurde. Sie gerät in Lebensgefahr bei dem Versuch, die Wahrheit ans Licht zu bringen und den Täter zu entlarven. Denn bis in die heutige Zeit hinein ist der Stamm der Cheskawee-Indianer rachsüchtig und auf der Suche nach dem Mörder des Häuptlings. Durch Rondas Recherchen nimmt das ganze jedoch eine überraschende Wendung.

Wenn man diieses Buch angefangen hat, mag man es gar nicht mehr aus der Hand legen. Renate Behr erzählt in einfacher, aber ungeheuer faszinierender Art und Weise.

Wally

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Rezension "Amerindian Research" - Heft 01 / 2008

Beim Stöbern in einem alten Schrank auf dem Dachboden ihres Hauses in Alaska findet die Journalistin Ronda Baker Aufzeichnungen, die das mysteriöse Verschwinden einiger Reisender vor etwa 100 Jahren erwähnen. Um die Hintergründe der damaligen Ereignisse zu erfassen, begibt sie sich nach Champaine, der im Manuskript erwähnten Indianersiedlung, in deren Nähe sich die Ereignisse damals abspielten. Unversehens gerät sie persönlich in Gefahr. Sie trifft jedoch auf Miles, einen Halbindianer und früheren Studienfreund. Sie verlieben sich ineinander und versuchen, den rätselhaften Fall gemeinsam zu lösen.

"Nenana 1904" knüpft einige Jahre später an die Handlung von "Champaine 1897" an. Ronda und Miles sind inzwischen verheiratet und haben eine Tochter. Wieder stößt Ronda auf alte Dokumente, in denen das Verschwinden eines Goldsuchers und die Mordanklage gegen einen Indianer der Umgebung geschildert werden. Da der Indianer noch vor der Verhandlung bei einem Gefängnisbrand umkommt, will sie der Frage seiner Schuld nachgehen und begibt sich mit Miles nach Nenana. Ronda und Miles geraten in Gefahr, denn sie bemerken erst spät, dass die alte Geschichte eng mit der Gegenwart verknüpft ist. Die Situation spitzt sich zu, als ihre kleine Tochter von Unbekannten entführt wird.

Mit "Champaine 1897" und "Nenana 1904" legt die Autorin zwei Krimi-Thriller vor, in denen sie geschickt die Gegenwart mit der Zeit des Goldrauschs in Alaska verknüpft.

RO


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